Eigentlich wollten wir nur mal ins Theater gehen

Als wir 2011 Karten für »Der Vetter aus Dingsda« gewonnen hatten, wussten wir nicht, welche Konsequenzen dieser Besuch für uns haben würde. Die Tatsache, dass sich täglich Menschen auf der Bühne leidenschaftlich der Kunst hingeben hat uns »Digital Natives« tief berührt. Wir hätten nie damit gerechnet, dass wir uns klassische Musik (und erst recht nicht Operette) in Dauerschleife anhören — doch es geschah.

Bereits zwei Jahre nach der »Vetter-Erfahrung« schauten wir innerhalb von einer Woche die vier Opern des »Ring des Nibelungen«, mit einer Gesamtlaufzeit von 16 Stunden. Umkehr unmöglich. Infiziert für’s Leben.

Was wir innerhalb dieser Zeit gemerkt haben ist: Das einzige, was an Oper heutzutage verstaubt ist, ist die Vermittlung. Oper bietet alles, wonach unsere Zeit strebt: Sie ist intensiv, voller Leidenschaft und Energie.

Da nicht alle Menschen das Glück haben, zufällig Karten für das perfekte Einstiegserlebnis zu gewinnen, haben wir diese Seite ins Leben gerufen. Unser Antrieb ist es, andere Anfänger für das Phänomen »Oper« zu begeistern. Wir möchten die Inhalte bekannter Opern verständlich vermitteln, lohnenswerte Tipps und Tricks aus erster Hand bieten und einfach Lust auf die vielfältige deutsche Opernlandschaft machen.

Am Ende sei noch gesagt, dass wir uns nicht als professionelle Opernseite verstehen. Unser Antrieb beruht auf einer naiven Hingabe für die liebenswerte Kunstform Oper.

Eintrittskarten für »Der Vetter aus Dingsda« am Theater Bremen